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Samstag, 28. November 2015

Warum wir gegen den IS nur verlieren können!?

Frankreichs Präsident Hollande ist weltweit auf der Suche nach einer neuen "Allianz der Willigen". Die USA, Italien, Großbritannien, Deutschland und sogar Russland sind sich darin einig, dass der IS bekämpft werden muss. Doch niemand ist zu dem Mittel bereit, ohne welches ein Sieg gegen den sog. Islamischen Staat nichz möglich ist. Den Einsatz von Bodentruppen! Aber warum eigentlich?

Zum einen ist es relativ einfach und zum anderen aber doch sehr kompliziert. Der Einsatz von Bodentruppen ist nie populär da er meist sehr verlustreich ist. Gerade die USA unter Obama und Frankreich unter Hollande, schrecken vor diesem Mittel ganz bewusst noch zurück. In beiden Ländern wird nämlich bald gewählt. Obama befürchtet den Sieg der Republikaner, welche einen Einsatz von Bodentruppen mehr und mehr befürworten würden. Sollte er dem also jetzt zustimmen, verlöre er nicht nur die Zustimmung seiner Basis, sondern würde auch den Republikanern zustimmen, welches einem politischen Selbstmord gleich käme.

Hollande ist in einer ähnlichen Situation. Die Anschläge von Paris verhalfen dem unbeliebtesten Präsidenten aller Zeiten zu neuer Popularität, welche er natürlich nicht wieder aufs Spiel setzen will. Die Rechten vom Front Nationale würden sich natürlich die Finger reiben, wenn sie die nationale Krise zu ihren Gunsten ausschlachten könnten.

Etwas komplizierter ist die Situation allerdings mit Russland. Einerseits will Putin den IS natürlich auch bekämpfen, spätestens nach dem Anschlag auf die russische Passagiermaschine vor einigen Wochen in Ägypten. Andererseits verfolgt er aber auch eigene Interessen. So ist er sehr daran interessiert, dass sein alter Kumpel Assad in Syrien an der Macht bleibt, welches vom "Westen" kategorisch ausgeschlossen wird. Also ist weiterhin davon auszugehen, dass Putin nicht nur den IS bekämpfen will, sondern ebenso die oppositionellen Rebellen, welche gegen Assad kämpfen. Diese werden jedoch vom "Westen" unterstützt.

Und die Rolle Deutschlands in der ganzen Scharade? Mal wieder keine große! Auch wenn von allen Seiten betont wird, welch wichtige Rolle doch die Aufklärung mittels Tornados in Syrien sei, ist dennoch klar, dass Deutschland keinen echten Kriegseinsatz möchte. Dieser wäre zum einen naturlich auch hierzulande unpopulär aber vorallem ist die Bundeswehr dafür auch nicht gut genug ausgestattet. Also wird in ein paar Jahren, nachdem letztendlich doch Bodentruppen Syrien befriedet haben, Deutschland wieder einen enorm großen Anteil an Aufbauarbeit leisten müssen, um den jetzigen "Nichteinsatz" wieder zu kompensieren.

Wie man also sieht, gibt es wiedereinmal keine Gewinner, sondern nur Verlierer! Die einzigsten, welche Profit aus dem ganzen Chaos ziehen könnten, sind die Terroristen, welche es langsam aber sicher schaffen, nicht nur für Angst und Schrecken zu sorgen, sondern auch noch Europa destabilisieren.

Mittwoch, 30. September 2015

Ist wirklich die Religion das Problem?

Viele hundertausend Menschen mit verschiedenen Religionen kommen in unser Land. Aber ist die Religion dabei wirklich so ausschlaggebend oder sehen wir das alle einfach nur falsch?

Natürlich gibt es große Unterschiede bei den Religionen, vorallem zwischen Christentum und Islam, schliesslich führen die Menschen ja seit anbeginn Kriege im Namen ihrer jeweiligen religiösen Führer. Doch liegen die aktuellen Probleme meiner Meinung nach nicht in der jeweiligen Religion sondern vielmehr an deren Relevanz für die jeweilige Gesellschaft.

Seien wir doch einmal ehrlich. Deutschland ist zwar geprägt vom Christentum, doch wer lebt schon noch nach diesen Grundsätzen? Eine geringe Minderheit in Deutschland beschreitet ihr Leben wirklich vollkommen nach biblischen Grundsätzen und diese Minderheit wird von der Mehrheit der Bevölkerung auch noch belächelt.  Nur ist dies bei vielen Muslimen eben nicht so. Vielen leben ihre Religion aktiv aus und sehen die Schriften des Koran als Ratgeber in allen Lebenslagen und genau da sehe ich auch das Problem.

Den meisten Deutschen ist dieser Gedanke einfach zu fern. Sie können nicht begreifen, wie man sein Leben nach Grundsätzen aufstellen kann, die irgendjemand einmal irgendwann und irgendwo aufgeschrieben hat. Jeden Tag mehrfach beten, Fasten im Ramadan und viele weitere ganz typische muslimische Lebensgewohnheiten, erscheinen uns einfach fremd. Hierzulande kann man schon froh sein, wenn ein Christ ein bis zweimal im Jahr, zu Weihnachten und Ostern in die Kirche geht und Fasten? Vielleicht aus gesundheitlichn Gründen, aber wohl kaum, weil es in der Bibel steht.

Wir können also nicht verstehen, wie man sein Leben der Religion unterordnen kann und die, welche dies tun, können nicht verstehen wie man sein Leben einfach so, quasi vor sich hin leben kann, ohne eine spirituelle Führung oder ähnliches! Es sind diese kulturellen Unterschiede, welche die Grundlage für Konflikte bilden. Offenheit auf BEIDEN Seiten, kann hierbei ein guter Ratgeber sein.

Natürlich muss man sagen dürfen, dass wenn jemand nach Deutschland kommen möchte, er vielleicht die Wichtigkeit seiner Religion ablegen sollte und mehr dem Grundsatz folgt, dass Religion das Leben bereichern und nicht bestimmen soll, aber erzwingen kann man dies nicht! Niemand soll auf seinen Glauben verzichten müssen aber jeder muss akzeptieren, dass Glauben sich bei uns nicht in der Anzahl der Kirchenbesuche oder der Häufigkeit und Art der Mahlzeiten definiert, genauso wie wir auch das Gegenteil akzeptieren und vorallem tolerieren müssen, um auf Dauer friedlich koexistieren zu können!

Freitag, 25. September 2015

Der Islam - Neue deutsche Staatsreligion?

Deutschland bietet die Zuflucht vieler Menschen mit islamischen Glauben. Aber wie wird das unsere Gesellschaft auf längere Sicht verändern? Wird es die Gesellschaft überhaupt verändern? Und wenn ja, zum Positiven oder zum Negativen?

Die Pegida-Bewegung will uns allen einreden, dass wir in einem schwachen Land leben! Aber das ist nicht der Fall! Wir sind ein sehr starkes Land! Immer schon gewesen! Die Schwäche würde darin bestehen, dass wir unser aller Herkunft und auch unseren Glauben verlieren würden, aber doch sicher nicht wegen Flüchtlingen in Stärke von nicht einmal 
1% unserer Bevölkerung! Leider gerät es immer mehr in Vergessenheit, in was für einem Land wir leben! Wir leben in einem christlichen Land dessen Kultur es auch entspricht den Schwachen und Hilfesuchenden zu helfen. Ich bezweifle stark, dass den meisten Leuten die sich für die Pegida-Bewegung oder andere rechtsgerichtete Bewegungen begeistern, diese Werte noch viel bedeuten. Also wofür kämpfen sie dann überhaupt?

Sie kämpfen schlicht und ergreifend gegen ihre eigene Angst! Der Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren, der Angst weniger Geld zu bekommen  oder gar der Angst ihr Zuhause zugunsten von Flüchtlingen zu verlieren! Diese Angst ist aber unbegründet! Die Menschen müssen verstehen, dass niemandem etwas weggenommen werden soll! Ganz im Gegenteil! 

Die Menschen die zu uns kommen sind auf der Suche nach Würde! Würde auf ein freies Leben ohne Angst! Auch wenn viele Menschen in Deutschland in zum Teil sehr schlechten Verhältnissen leben müssen, wenig Geld haben, keinen Job haben oder auch sonst sich ungerecht behandelt fühlen, niemand muss in unserem Land Angst um sein Leben oder das Leben seiner Familie haben! Diese Angst kennen die meisten Deutschen nicht und das ist ein Privileg!

Natürlich können wir nicht die ganze Welt aufnehmen, dass ist jedem klar! Ebenso muss jeder in der Europäischen Union seinen Anteil an dieser Aufgabe leisten! Doch müssen wir begreifen, dass Menschen, egal woher sie kommen, einen Beitrag zu unserer Gesellschaft und zu unserer Kultur leisten können. Auch wenn es in der Schule neben Katholisch und Evangelisch auch bald Islamistisch als Fach gibt, wo ist denn dann das Problem? 

Integration ist natürlich ein wichtiger Bestandteil der momentanen Problematik aber Integration heißt nicht, dass alle ihre Identität verraten müssen! Für viele ist das mittlerweile "Gutmenschendenken"! Aber ist das so schlimm? Ich kann mir schlimmeres vorstellen als als "Gutmensch" beschimpft zu werden! Lieber "Gutmensch" als intolerantes Arschloch! (Entschuldigung für den Ausdruck! ;-))