Dienstag, 21. Januar 2014

Fünf Politiker die wirklich ins Dschungelcamp gehören

Es ist wieder soweit! Alle Jahre wieder ziehen bekannte und zumeist weniger bekannte, aber um so mehr skurile Kandidaten ins Dschungelcamp von RTL.
Ich finde, wir sollten dem Ganzen ein wenig mehr Klasse hinzufügen und mal ein paar unserer etwas fragwürdigen Politiker ins Camp schicken. Hier meine Favoriten:

Platz 1: Christian Wulff

Wäre das nicht mal eine Schlagzeile? "Ex-Bundespräsident direkt von der Anklagebank ins Dschungelcamp!" Aber vermutlich würde dann RTL wegen der hohen Quoten der Vorteilsnahme angeklagt werden.

Platz 2: Sahra Wagenknecht

Da Markus Lanz unsere Lieblingskommunistin ja nicht aussprechen lässt, wäre das doch mal eine Gelegenheit für sie, den Mund richtig voll zu nehmen. Am besten bei einer Dschungelprüfung in der sie Hummer, ähh, Entschuldigung, Tausendjährige Eier verspeisen muss.

Platz 3: Karl-Theodor zu Guttenberg

Als Luxusartikel würde er sicher eine Tube Haargel sowie sein übergroßes Ego mitnehmen. Wäre er damals nicht aufgeflogen, hätte er sogar Dr. Bob konkurrenz machen können, aber da war ja was.

Platz 4: Jürgen Trittin

Jeden Tag ein Veggie-Day für unseren ehemaligen Umweltminister. Zudem wäre er wohl des einzigste, der sich in der Grünen-Hölle ganz wie zu Hause fühlen würde.

Platz 5: Philipp Rösler

Wer eine Partei, die seit Gründung der Bundesrepublik in jedem Bundestag vertreten war, dermaßen gegen die Wand fährt, der hat es einfach verdient dort einzuziehen.

Wer bei diesen Kandidaten jetzt Dschungelkönig werden soll, überlasse ich eurer Fantasie!

Dienstag, 12. November 2013

Keine Chance für Olympia in Bayern

Nach den Querelen bei der letzten Olympia-Bewerbung Münchens für die Spiele im Jahr 2018, wird es auch 2022 keine olympischen Winterspiele in Bayern geben.

Diesmal allerdings scheiterte nicht die Bewerbung beim IOC, diesmal kommt es garnicht erst zu einer Bewerbung. Die vier an der Austragung beteiligten Gemeinden stimmten allesamt in einem eigens aufgelegten Volksentscheid, mit absoluter Mehrheit, gegen eine erneute Bewerbung Münchens.

Die Gegner der Bewerbung sehen in einer Ausrichtung der Winterspiele in Bayern die hohen Kosten als auch landschaftliche Veränderungen als Grund dafür an, die Spiele zu verhindern.

Jedoch sehen sie nicht die riesigen Möglichkeiten, welche eine Olympia Austragung ebenfalls mit sich bringen würde.

Aber auch in Bayern lassen sich die Leute zu ihrem Glück halt nicht zwingen ...

Auf gehts, Berlin 2024! (Obwohl man daran auch nicht wirklich glauben kann)

Dienstag, 29. Oktober 2013

Antisemitismus inmitten unserer Gesellschaft

Habt ihr euch schon einmal gefragt, ob ihr Antisemitisch seid? Wahrscheinlich eher nicht. Genau diese Frage stellte die heutige ARD Reportage, welche ihr euch hier nochmals in der Mediathek ansehen könnt.

Für mich persönlich erschreckend wurde dort festgestellt, dass in beinahe allen Schichten unserer Gesellschaft Antisemitismus fest verankert ist, obgleich ihn sich natürlich niemand eingestehen möchte.

Stellt euch einfach selber einmal die Frage, wie man selbst, ganz ehrlich zu Juden steht und falls bei der Beantwortung dieser Frage festgestellt wird, das man tatsächlich Vorurteile gegen die jüdische Gemeinde hegt, woher diese kommen und ob sie, ganz logisch betrachtet, wirklich zutreffend sind.

Viel Erfolg beim Selbstversuch!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

NSA späht "Kanzler-Handy" aus

Die Affäre um die NSA und ihren nicht beauftragten Botschafter Edward Snowden schien schon fasst vergessen, da platzte die Mega-Bombe!

Eines der angeblich abhörsicheren Handy´s unseren Bundeskanzlerin, Angela Merkel, wurde abgehört. Dies geht aus Unterlagen des "Whistleblowers" Edward Snowden hervor, welcher bereits in jüngerer Vergangenheit mit Enthüllungen zur Abhörpraxis der NSA für Schlagzeilen sorgte und zur Zeit in Russland vermutet wird.

Direkt nach Bekanntwerden des neuesten Skandals wurden alle Mechanismen der parlamentarischen Maschinerie angeworfen. Das parlamentarische Kontrollgremium wurde einberufen und lud sofort den geschäftsführenden Kanzleramtsminister Ronald Pofalla zur Berichterstattung in ihre abhörsicheren Räume in den Katakombem des Bundestags. Ebenso wurde der amerikanische Botschafter ins Kanzleramt geladen. Was dieser sich dabei anhören dürfte, wird wenig für Begeisterung gesorgt haben. hatte doch der US-Präsident erst vor kurzem verlautbaren lassen, dass wenn er etwas von der deutschen Kanzlerin wissen wollen würde, er sie doch einfach selbst anrufen würde.

Da kam die Kanzlerin ihm heute allerdings zuvor. Bei einem persönlichen Telefonat teilte sie ihm ihren Unmut über die neuerliche bekannt geworden Spionage-Aktivität des Geheimdienstes mit. Mit welchem Telefon sie diesen Anruf tätigte, bleibt allerdings unbekannt, zumindest der breiten Öffentlichkeit! ;-)

Dienstag, 24. September 2013

Christian Lindner als neuer liberaler Heilsbringer

Die FDP steht, nach der verlorenen Bundestagswahl, vor einem Scheidepunkt. Nachdem die gesamte Führungsetage der Liberalen ausgetauscht wurde, ist jetzt die große Frage, kann sich die Partei in der außerparlamentarischen Opposition soweit profilieren, dass sie in vier Jahren den Wiedereinstieg in den Bundestag schafft? 

Die Liberalen sind davon überzeugt! Christian Lindner soll als zukünftiger Parteivorsitzender das sinkende Schiff wieder in Fahrt bringen und der Partei eines neues Profil verschaffen. 

Es ist natürlich fraglich ob ein Mann allein das gesamte Image der FDP wieder aufpolieren kann. Jedoch besteht auch Grund zur Hoffnung. In NRW ist Christian Lindner bereits Vorsitzender des Landesverbandes und hat diesem zum einzigsten wirklichen Wahlerfolg der letzten Jahre verholfen. Er wurde schon früh als neue Allzweckwaffe des Liberalismus gesehen, doch trat er vor zwei Jahren als Generalsekretär des Bundesverbands zurück und begrub kurzerhand, vorläufig wie sich jetzt zeigt, alle weiteren Hoffnungen.

Es bleibt ihm nur zu wünschen, dass er die parteiinternen Streitigkeiten beiseite Lächeln kann und die Partei wieder zu dem Macht was sie immer war: Die Partei der Mitte in Deutschland.

Der Rot-Rot-Grüne Apfel der Versuchung

Die Wahlergebnisse und der Wahlerfolg für Angela Merkel sind noch ganz frisch, doch zum feiern ist keinem mehr wirklich zumute.

Die Zeichen verdichten sich zu einer großen Koalition, welche ja auch von einer Mehrheit der Deutschen gewünscht wird, doch häufen sich auch die Stimmen, vor allem im linken Flügel der SPD, doch mit der Linken in Verhandlungen zu gehen um eine Rot-Rot-Grüne Regierungskoalition zu bilden. Die Führungsspitze der SPD schließt dies allerdings vehement aus. Und die Grünen? Die richten sich bereits auf weitere vier Jahre Opposition ein.

So wird der Wahlerfolg der CDU zum einem Pyrrhussieg, welcher mehr Zugeständnisse erfordern wird als allen beteiligten bereit sind einzugehen. Außerdem bleibt für die SPD und die Grünen, diese ständige Versuchung, doch noch die Regierung zu stürzen. Meinungen haben sich ja schon öfter mal geändert, auch in der SPD. Die versetzt Frau Merkel in eine ständige Drucksituation, weil sie immer fürchten muss, dass sich ihr eigener Koalitionspartner gegen sie wenden und notfalls auch stürzen könnte.

Das alles verspricht spannende Wochen und spannende Koalitionsverhandlungen mit noch völlig offenen Ergebnissen! Wer weiß? Vielleicht bekommt die FDP ja schon bald wieder die Chance in den Bundestag einzuziehen, wenn nämliche die Europawahl auch zugleich die nächste Bundestagswahl zu werden droht.

Montag, 23. September 2013

AfD entscheidet Bundestagswahl

Was für ein Wahlabend war das denn bitte? Spannender als jeder Tatort war der gestrige Abend, nur das Happy-End blieb leider aus.

Die FDP ist 64 Jahren Bundestagszugehörigkeit aus selbigen gestern Abend rausgewählt worden. Sie ist damit natürlich der große Wahlverlierer. Der Spitzenkandidat Rainer Brüderle sowie Parteivorsitzender Philip Rösler kündigten personelle Konsequenzen an in dem sie die Verantwortung für die verlorene Wahl übernahmen. Wie diese aussehen werden und wer vor allem die ausserparlamentarische Opposition führen wird, bleibt abzuwarten. 

Die größte Überraschung war aber mit Sicherheit das starke Abschneiden der neuen Alternative für Deutschland. Sie verpasste zwar mit 4,7 % knapp den Einzug in den Bundestag, aber trotzdem misch sie diesen dadurch ordentlich durch. 

SPD, Linkspartei und Grüne hätten zusammen zwar eine Mehrheit im neuen Bundestag, doch wollen sie diese nicht nutzen, zumindest SPD und Grüne sehen in dieser Option keine reelle Möglichkeit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Die Union muss nun abwägen, was das kleinere Übel für sie darstellt. Entweder eine große Koalition, welche allerdings auch auf Seiten der SPD keine große Zustimmung weckt oder eine Koalition mit den Grünen, was man sich aber allerdings auch in den kühnsten Träumen kaum vorstellen kann.

"Wäre doch die AfD garnicht zur Wahl angetreten." Das mögen sich sicher viele Unionsanhänger wünschen. Denn ohne den Stimmenklau der AfD hätte die Union zum ersten mal seit der Zeit Konrad Adenauers, zusammen mit der CSU, die absolute Mehrheit erhalten. Die FDP wird sich das sicher auch schon einmal gedacht haben, denn sie wären sich auch ohne die AfD auf über 5 % Prozent gekommen.

Am Ende ist es also schon sehr kurios, das eine Protestpartei, welche nicht einmal im Bundestag vertreten ist, diesen ins völlige Chaos und die Protagonisten vor schier unlösbare Probleme stellt.